XI. Die Traumeswelt als eine Übergangsströmung zwischen der physisch-natürlichen Welt und der Welt der sittlichen Anschauungen
Nun, das ist aber bereits etwas, was in unserer Zeit schwer zugegeben wird. Man will den Traum verabstrahieren. Man will ihn nur seiner Phantastik nach beurteilen. Man will nicht darauf sehen, daß man doch im Traume etwas vor sich hat, was mit dem Inneren des Menschen in einem Zusammenhang steht. Nicht wahr, wenn der Traum in einem gewissen Sinne mit dem Innern des Menschen in einem Zusammenhang steht und gegen die Naturgesetze protestiert, dann ist das ein Zeichen dafür, daß das Innere des Menschen selber etwas ist, was gegen die Naturgesetze protestiert.
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GA 225/1923-09-22_02/p015 · edition original