Erster Vortrag

GA 226/1923-05-16/p007 ·1923-05-16 · original (original)
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Für die äußere Erdenkultur und Erdenzivilisation ist gewiß in erster Linie wichtig und bedeutungsvoll dasjenige, was der Mensch aus seinem wachen Wesen heraus zu denken, zu fühlen, zu vollbringen in der Lage ist. Aber der Mensch würde gar nichts in äußerer Beziehung vermögen, wenn er nicht fortwährend zwischen dem Einschlafen und Aufwachen aus der geistigen Welt heraus seine menschlichen Kräfte erneuert bekäme. Unser geistig-seelisches Wesen oder, wie wir gewohnt worden sind auf anthroposophischem Boden zu sagen, unser astralischer Leib und unser Ich, gehen immer beim Einschlafen aus dem physischen Leibe und dem ätherischen Leibe heraus, sie gehen in die geistige Welt hinein und dringen erst wiederum in den physischen und in den Ätherleib beim Aufwachen ein, so daß wir bei normalen Lebensverhältnissen ein Drittel unseres Erdendaseins in diesem Schlafzustande verbringen.

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