Zweiter Vortrag

GA 226/1923-05-17/p006 ·1923-05-17 · original (original)
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Aber diese eigene Welt, die wir jede Nacht zwischen dem Einschlafen und Aufwachen durchleben, ist die Welt, die wir in einer Zeit, die ein Drittel unseres Lebenslaufes umfaßt, rückwärts in den Jahren nach dem Tode durchleben. Allerdings, wenn wir nichts weiter hätten als diese Welt, so wären wir durch zwei oder drei Jahrzehnte, wenn wir alte Leute geworden sind, nach dem Tode ganz allein mit uns selbst beschäftigt. Das ist aber nicht der Fall. Wir hängen durch dasjenige, was wir da als unsere eigenen Angelegenheiten durchmachen, doch mit der ganzen Welt zusammen, weil in diese Welt, die wir jeder für sich durchmachen, die Verhältnisse zu ja zahlreichen andern Menschen hereinspielen, zu all denjenigen Menschen, mit denen wir im Leben irgendwie zusammengekommen sind.

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