Dritter Vortrag

GA 226/1923-05-18/p003 ·1923-05-18 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Wir haben gestern den Weg zu besprechen gehabt, den der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt durchmacht, und aus dem ganzen Zusammenhange, den ich bereits dargestellt habe, werden Sie entnehmen können, daß wir eigentlich jede Nacht, wenn wir in den Schlaf kommen, den Weg zurückfinden müssen zu dem Ausgangspunkte unseres Erdenlebens. Das ist in der Tat eine wichtige Einsicht, die wir gewinnen können, daß wir, auch wenn wir in den Schlaf versinken, eben - wie ich es schon im Laufe dieser Vorträge ausgeführt habe - nicht stehenbleiben, ich möchte sagen, bei dem Datum, bei dem wir angekommen sind in unserem irdischen Lebenslaufe, sondern daß wir einschlafend richtig zurückversetzt werden an den Ausgangspunkt unseres Erdenlebens. Wir sind jedesmal, wenn wir eingeschlafen sind, wiederum in unsere Kindheit zurückversetzt, ja sogar in den Zustand, bevor wir zur Kindheit gekommen sind, bevor wir angekommen sind im Erdenleben, so daß wir schlafend immer versetzt sind mit unserem Ich und mit unserem astralischen Leib in die übersinnliche Welt, aus der heraus wir stammen, die wir verlassen haben, indem wir Erdenmenschen geworden sind.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/226/1923-05-18/p003.json
Cite: GA 226/1923-05-18/p003 · edition original