Dritter Vortrag
Das macht notwendig, daß wir in diesem Augenblicke unserer Betrachtungen noch einmal genauer dasjenige vor unserer Seele vorüberziehen lassen, was der Mensch schlafend unbewußt, aber deshalb nicht minder lebensvoll durchmacht. Dabei kommt die Länge des Schlafes eigentlich nicht so sehr in Betracht. Zwar ist es schwierig für das gewöhnliche Bewußtsein, sich richtig vorzustellen, daß die Zeit- und Raumverhältnisse ganz andere werden, wenn wir in der geistigen Welt sind, aber diese Vorstellungen muß man sich bilden, denn diese Verhältnisse werden ganz anders.
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GA 226/1923-05-18/p004 · edition original