Vierter Vortrag

GA 226/1923-05-19/p030 ·1923-05-19 · original (original)
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Würde das Ich beim Aufwachen voll untertauchen in den physischen Leib bewußt, oder halbbewußt wie im Traume, dann würden aus dem ganzen physischen Leibe des Menschen die furchtbarsten Träume aufsteigen. Nur der Umstand, daß wir im rechten Augenblicke ins unbewußte Wollen untertauchen, dämpft die leise hinhuschenden bildhaften Träume ab, und läßt uns wiederum als ordentliche Iche und ordentliche astralische Leiber in die Region des unbewußten Wollens untertauchen. Das ist so klar für den, der unbefangen diese Dinge anschaut, daß jeder Traum dem Menschen zeigen kann, welche Disharmonie besteht im gegenwärtigen Leben zwischen dem Ich und dem astralischen Leibe in bezug auf dasjenige, was sich diese im gegenwärtigen Leben angeeignet haben und dem vollentwickelten physischen und ätherischen Leibe. Da muß sich erst dasjenige, was moralisch sich gewoben hat, vereinigen bei dem Durchgang zwischen dem Tode und einer neuen Geburt mit dem Geistkeim des physischen Leibes. Dann wird dasjenige, was wir im jetzigen Leben zwischen dem Einschlafen und dem Aufwachen weben, so mächtig, daß es im nächsten Kindheitsleben, in diesem träumerischen, halb schlafenden Kindheitsleben wirklich durch die Jahre der Kindheit untertauchen kann in den physischen und in den ätherischen Leib und den dann als Werkzeug für das Erdenleben benutzen kann.

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