Vierter Vortrag

GA 226/1923-05-19/p031 ·1923-05-19 · original (original)
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So wird man eigentlich immer mehr gewahr, wenn man den ganzen Menschen betrachtet, wie in diesem Menschen darinnensteckt dasjenige, was man in nächtlicher Ruhe und nächtlicher Finsternis in den vorigen Erdenleben gewoben hat, und wie zwischen dem Tode und einer neuen Geburt das wunderbare Gewebe des physischen Leibes hinzugefügt worden ist und dann, man möchte sagen, im letzten Augenblicke des Lebens zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, des ätherischen Leibes. Aber wir tragen in uns das Ergebnis der vorhergehenden Erdenleben. Nur wird dasjenige, was wir da als die Kräfte des vorigen Erdenlebens unten im Organismus, im Willensorganismus in uns tragen, fortwährend, weil die physischen Stoffe und Produkte verbrannt werden und dieses innere Feuer in uns ist, das wird immerfort von diesem Feuer zugedeckt, verbrannt. Und indem es verbrannt wird, wirkt es doch. Wir gehen durch unser Karma unseren Weg durch die Welt. Es ist ein bestimmter Weg für die einzelnen Erlebnisse. Während wir also von der Kindheit auf uns dasjenige auswählen, was wir aus der Umgebung nachahmen, dadurch die ersten Schritte schon zu einem Ereignis machen, das wir erst im fünfzigsten Lebensjahre vielleicht erreichen, während wir die Willensanstrengungen machen, direkt auf dem Wege nach diesem Erlebnisse hin, wird immerfort verbrannt in uns dasjenige, was körperliche Stoffe sind.

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Cite: GA 226/1923-05-19/p031 · edition original