Vierter Vortrag

GA 226/1923-05-19/p038 ·1923-05-19 · original (original)
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Es gibt heute schon ganz merkwürdige gegnerische Bücher. Viele von Ihnen werden die anthroposophische Literatur gelesen haben, werden finden, daß ich immer an den entsprechenden Stellen selber in meinen Büchern das sage, was man gegen irgend etwas einwenden kann. Ich polemisiere immer selber, um dann zu zeigen, wie man das, was ich geltend mache, aus der Welt schaffen kann, so daß man die Gegengründe gegen Anthroposophie bei mir in meinen eigenen Büchern schon finden kann. Nun gibt es heute Gegner, die beschäftigen sich damit, die Gründe, die ich selber in meinen Büchern gegen Anthroposophie angeführt habe, abzuschreiben, und das als gegnerische Schrift gegen die Anthroposophie zu verbreiten. Sie können also heute gegnerische Schriften finden, die Plagiate sind aus meinen Büchern, wo einfach dasjenige abgeschrieben wird, was ich sage. Es ist dem Gegner gerade durch diesen Umstand, daß der Anthroposoph selber dasjenige geltend machen muß, was man gegen ihn einwenden kann, heute die Arbeit eigentlich furchtbar leicht gemacht.

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Cite: GA 226/1923-05-19/p038 · edition original