Erste Schritte zur imaginativen Erkenntnis

GA 227/1923-08-19/p025 ·1923-08-19 · original (original)
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Bedenken Sie nur, was Sie vom Wollen in der gewöhnlichen Welt, im gewöhnlichen Erleben haben. Sie entschließen sich, sagen wir, einen Stuhl zu holen und ihn an einen anderen Platz zu setzen. Sie haben den Gedanken, diesen Stuhl von dort dahin zu tragen. Das sehen Sie in der Vorstellung. Dann geht dasjenige, was in Ihrer Vorstellung liegt, auf eine Ihnen völlig unbekannte Weise in Blut und Muskeln hinunter. Was nun geschieht in Blut und Muskeln und Nerven, während Sie hingehen, den Stuhl heben, ihn hierhertragen, das haben Sie wiederum nur in der Vorstellung. Sie stellen es vor. Aber die eigentliche innere Aktivität, dasjenige, was da innerhalb Ihrer Haut vor sich geht, das bleibt Ihnen völlig unbewuß:t. Erst wieder der Erfolg ist Ihnen im Gedanken ersichtlich.

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