Erste Schritte zur imaginativen Erkenntnis
Daher kann man in dreifacher Weise verfahren. Man kann allerdings ganz selbständig vorgehen. Da nehme man eine möglichst einfache, leicht überschaubare Vorstellung, von der man weiß, man habe sie im gegenwärtigen Augenblicke gemacht. Sie entspricht nichts, an das man sich bloß erinnert. Also, man mache sich meinetwillen auch eine möglichst paradoxe Vorstellung, eine Vorstellung, die bewußt abweicht von all dem, was man passiv empfangen kann. Man muß nur sicher sein der Aktivität, der innerlichen Tätigkeit, durch die die Meditation geworden ist.
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GA 227/1923-08-19/p032 · edition original