Erste Schritte zur imaginativen Erkenntnis

GA 227/1923-08-19/p033 ·1923-08-19 · original (original)
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Oder ein Zweites besteht darinnen, daß man zu jemandem geht, der auf diesem Gebiet Erfahrungen hat, und sagt: Gib mir einen Meditationsinhalt. Dadurch kann man in die Angst verfallen, daß man abhängig werde von dem betreffenden Menschen. Nun, wenn man sich bewußt bleibt, daß man ja von dem Momente ab, wo man den Meditationsinhalt empfangen hat, jeden Schritt nun selbständig in eigener innerer Aktivität macht, nur die Gelegenheit herbeigeführt hat, etwas Neues zu bekommen, was man noch nicht selbst gedacht hat, das deshalb etwas Neues ist, was man mit innerer Aktivität ergreifen muß, weil es eben von einem anderen kommt, wenn man sich dessen bewußt bleibt, so tritt ja die Abhängigkeit nicht ein. Namentlich muß man danach handeln im Sinne eines solchen Bewußtseins.

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