Erste Schritte zur imaginativen Erkenntnis

GA 227/1923-08-19/p035 ·1923-08-19 · original (original)
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Es gibt also durchaus heute die Möglichkeit, so auf den Weg zu den höheren Welten zu kommen, daß man sicher sein kann: In die Aktivität des Denkens, in die man dabei übergeht, greift ungerechtfertigterweise keine andere Macht ein. Und das ist das Wesentliche für den heutigen Menschen. Denn wir werden gerade im Laufe der Vorträge sehen, daß dasjenige, was beim heutigen Menschen, dann insbesondere, wenn er sich zu einer höheren Welt hinaufentwikkeln will, ganz besonders notwendig ist, die Achtung, die Schätzung seines freien Willens ist. Und schätzt man den freien Willen nicht, wie soll sich denn überhaupt die innere Aktivität heranbilden lassen! In dem Augenblicke, wo einer von dem anderen abhängig wird, ist sein Wille gehemmt. Und darauf kommt es gerade an bei einer heute möglichen Meditation, daß der Mensch sie vollbringt aus der inneren Aktivität, aus dem Willen im Denken, der sonst bei der passiven äußeren Betrachtung, und gerade bei der heutigen Wissenschaft, am wenigsten geschätzt wird.

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