Das Traumleben

GA 227/1923-08-22/p013 ·1923-08-22 · original (original)
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Das will eben darauf aufmerksam machen, daß man nicht in äußerlicher Weise, wie es so häufig vorkommt, aus dem Inhalt der Träume zu schließen habe, sondern aus dem dramatischen Verlauf zunächst sich zu unterrichten habe, durch was des Menschen Seele und Geist da durchgegangen sein kann. Dann wird man, wenn man außerdem noch sein Vorstellungsvermögen dabei unterstützt durch solche Übungen, von denen ich in diesen Tagen gesprochen habe, dann wird man allmählich immer mehr und mehr hineinkommen, aus der illusionären Bilderwelt des Traumes heraus dasjenige durch die Dramatik hindurch erfassen zu können, was eigentlich als eine übersinnliche, zwischen dem Einschlafen und Aufwachen erlebte Wirklichkeit dem Traume zugrunde liegt.

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