Das Traumleben
Und dieser astralische Leib ist diejenige Wesenheit in uns, die, wie ich schon gesagt habe, die eigentliche Opposition macht gegen die Naturgesetze. Wir stecken vom Morgen bis zum Abend, vom Aufwachen bis zum Einschlafen in dem Getriebe der Naturgesetze drinnen, in dem Getriebe der Naturgesetze, das wir auch durch die Mathematik erfassen können in bezug auf seine Räumlichkeit und Zeitlichkeit. Indem wir einschlafen, dringen wir heraus sowohl aus dem Gewebe der Naturgesetze, wie auch aus den mathematischen Gesetzen. Wir ziehen auch die Mathematik aus, denn unser astralischer Leib, der enthält nicht die tote, abstrakte Mathematik des dreidimensionalen Raumes, sondern eine in sich geschlossene, ich möchte sagen lebendige, aber geistig lebendige Mathematik, die nur in einer Dimension verläuft, die nur in der geraden Linie verläuft. Über diese Dimensionalität werde ich noch zu sprechen haben. Aber dieser astralische Leib ist es eigentlich, der uns frei macht von unserem Haften an den Naturgesetzen, welches vorhanden ist zwischen dem Aufwachen und Einschlafen. Wir werden durch unseren astralischen Leib in eine ganz andere Welt versetzt, in die übersinnliche Welt.
Cite:
GA 227/1923-08-22/p035 · edition original