Das geistig-kosmische Dasein des Menschen nach dem Tode

GA 227/1923-08-28/p015 ·1923-08-28 · original (original)
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Aus dem kann aber etwas außerordentlich Bedeutungsvolles und Wichtiges ersehen werden. Wenn der Mensch auf der Erde herumgeht, dann nennt er eigentlich seinen physischen Leib und seinen ätherischen Leib - von dem weiß er zwar nicht viel, aber insofern er in den Wachstumskräften lebt und so weiter, fühlt er ihn wenigstens -, er nennt das seinen Leib. Aber der Mensch hat kein Recht, das seinen Leib zu nennen. Denn sein ist nur das, was im Ich und im astralischen Leibe vorhanden ist. Das, was im physischen Leib und im ätherischen Leib vorhanden ist, das ist, auch wenn der Mensch auf Erden lebt, ein Eigentum der göttlich-geistigen Wesenheiten. Darinnen leben und weben, während der Mensch auf Erden lebt, die göttlich-geistigen Wesenheiten. Darinnen wirken sie weiter, diese göttlich-geistigen Wesenheiten, auch wenn der Mensch im Schlafe gar nicht dabei ist. Dem Menschen würde es sogar recht schlecht ergehen, wenn er selber seinen ätherischen und seinen physischen Leib versorgen müßte im dauernden Wachzustande zwischen der Geburt und dem Tode. Der Mensch ist genötigt, immer wieder und wiederum — am meisten in der Kindheit, denn der Kindesschlaf ist der allerwichtigste, der spätere wirkt nur noch korrigierend, aber der eigentlich befruchtende Schlaf ist der kindliche, in den allerersten Lebensjahren -, der Mensch ist genötigt also, den Göttern fortwährend seinen physischen und ätherischen Leib zu übergeben.

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