Das Erleben der Weltvergangenheit
Wenn wir uns nun ausrechnen, was herauskommt an Zeit, so gewinnen wir folgendes. Wir müssen eigentlich ausgehen von dem, was ursprünglich dem Menschen vorgesetzt war, wozu er ursprünglich durch die Ratschlüsse des Kosmos bestimmt war. Und da können wir annehmen, daß der Mensch die Mondenzeit in einem Drittel der Erdenzeit durchläuft. Nehmen wir die längeren Schlafzeiten der ersten Kindheit und die späteren Schlafzeiten des Menschen während der Erdenzeit zusammen, so bekommen wir ungefähr dreißig Jahre - approximativ als Mittel -, die der Mensch braucht, um den ersten Zyklus, den Mondenzyklus, zu durchlaufen. Jeder der folgenden Zyklen wird so durchlaufen, daß die Zeit eine zwölfmal längere wird, und wir bekommen 360 Jahre für jeden Zyklus. Wir bekommen dann, wenn wir den Menschen weiter auf seiner Weltenwanderung verfolgen, drei Zyklen, die er durchgemacht hat. Er kommt nicht bis zum Saturn, aber die Zyklen sollte er durchmachen nach seiner ursprünglichen Bestimmung. So daß wir sagen können: Der Mensch durchläuft den ersten Zyklus, zweiten Zyklus, dritten Zyklus, muß dann wiederum zurückgehen durch die drei Zyklen, so daß er also dreimal den Umkreis hin, und bei seiner Rückwärtswanderung zum nächsten Erdendasein dreimal den Umkreis zurück durchmacht. Das gibt sechs Zyklen. Und wir bekommen dann als - diejenige Zeit, die dem Menschen eigentlich vorgesetzt war - ich werde noch zu erwähnen haben, daß er sie nicht immer so absolviert, daß die Dinge für den heutigen Menschen noch ganz anders liegen -, als dasjenige, was dem Menschen durch den ursprünglichen Ratschluß des Kosmos vorgesetzt war, 2160 Jahre.
Cite:
GA 227/1923-08-29/p018 · edition original