Das Erleben der Weltvergangenheit
Das, was der Mensch während seiner Beziehungen zur Mondenbevölkerung durchmacht, das bringt wieder herauf in der Menschenseele eine Zeit, die der Mensch durchgemacht hat in früheren Erdenleben so, daß er in diesen früheren Erdenleben schon in einem solchen Verhältnisse zu ihnen gestanden hat wie jetzt. Der Mensch schaut über eine Reihe von Erdenleben, die ähnlich sind dem gegenwärtigen. Dann aber blickt der Mensch weiter zurück auf eine Erdenzeit, in der er auf Erden selbst der heutigen Mondenbevölkerung noch nähergestanden hat. Er blickt zurück in eine Zeit, von der ihn im äußeren physischen Dasein trennt das, was die Geologen die Eiszeit nennen. Er blickt zurück auf eine Form der Erdenentwickelung, die Sie in meiner Literatur als die atlantische Zeit beschrieben finden. Aber er blickt auch weiter zurück auf das, was Sie als lemurische Zeit beschrieben finden. Da war er zur Erde noch in einem ganz anderen Verhältnisse. Da lebte der Mensch noch nicht in der Weise erdgebunden, daß er mit seinen Füßen auf der Erde herumging. Da lebte er noch mehr in dem Umkreis der Erde, in der Atmosphäre der Erde selber als ein ätherisches Wesen. Er konnte das, weil die Atmosphäre noch in sich aufgelöst enthielt vor allen Dingen alles Wasser, das sich heute in den Meeren und Kontinenten abgesetzt hat; aber auch andere Stoffe, die heute feste Erde geworden sind, waren dazumal in der Atmosphäre aufgelöst. Der Mensch lebte mehr in dem Umkreis während einer Zeit wiederum kommt es nicht auf die Terminologie an -, die man die lemurische Zeit im Anklang an das, was die Naturforscher als die älteste Erdenzeit benennen, eben auch nennen kann.
Cite:
GA 227/1923-08-29/p034 · edition original