Der Mensch in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vom Gesichtspunkt der Bewusstseinsentwickelung II

GA 228/1923-09-15/p027 ·1923-09-15 · original (original)
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Geradeso aber, wie der Mensch in dem, was ich Ihnen geschildert habe, mit den Mondenkräften verwandt ist, so ist er ja auch verwandt mit den Sonnenkräften. Nur daß sie in einem verborgeneren Teil der Menschenwesenheit spielt, diese Verwandtschaft mit den Sonnenkräften, daß man erst sehr mittelbar daraufkommt. Diese Verwandtschaft mit den Sonnenkräften, aus ihr haben ganz gewiß die Druidenpriester der Blütezeit, nicht der Verfallszeit, ihre Sonneninitiation gesucht. Diese Sonneninitiation, die gibt einen Zustand, in dem man jetzt nicht nur gewissermaßen angeregt durch die Mondenkräfte hinaufschaut, um in der astrologischen Initiation etwas zu wissen von den Geheimnissen des Kosmos, sondern diese Sonneninitiation gibt schon etwas von einer Art Zwiegespräch mit den göttlich-geistigen Wesen des Weltenalls, gibt eine Art Inspiration, während die Mondeninitiation nur eine Art Imagination gibt. Es ist die Sonneninitiation eine Art Hören der Ratschläge der geistigen Wesenheiten des Kosmos, jedenfalls aber ein Hineinschauen in viel tiefere Geheimnisse des Weltendaseins, als sie sich ergeben der Mondeninitiation.

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