Fünfter Vortrag

GA 229/1923-10-13/p005 ·1923-10-13 · original (original)
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Ein großartiges Bild, von dem man eigentlich, wenn man GoeZhe kennt, nur sagen kann, daß er es in der Empfindung erfaßt hat. Denn das, was ja Goethe offenbar aus seiner Lektüre aus alten Traditionen geschöpft hat, herausgenommen hat für sein Gefühl, steht eigentlich erst ganz vor unserer Seele, wenn wir das vor uns haben, was ich Ihnen darlegen konnte in den vier großen kosmischen Imaginationen, der Herbstes-Imagination des Michael, der Weihnachts-Imagination des Gabriel, der Oster-Imagination des Raphael, und der Hochsommer-, der Johanni-Imagination des Uriel. Denn von allen diesen Wesenheiten, Gabriel, Raphael, Uriel, Michael, sollen Sie sich eigentlich vorstellen, daß durch den Kosmos hin Kräfte ausstrahlen, Kräfte wiederum einströmen in den Menschen, den Menschen bilden. Um das zu verstehen, muß man schon etwas hinschauen, wie, ich möchte sagen, rein materiell der Mensch im Kosmos drinnensteht.

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