Fünfter Vortrag

GA 229/1923-10-13/p018 ·1923-10-13 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Und gehen Sie vom Sommer nach dem Herbste zu, da haben Sie, so wie ich es Ihnen geschildert habe, den, ich kann nicht sagen befehlenden, ich möchte sagen den weisenden Blick des Michael. Denn Michaels Blick ist, wenn man die Gestalt richtig anschaut, so, wie wenn das Auge ein Fingerzeiger wäre, wie wenn das Auge nicht in sich hineinschauen wollte, sondern hinausschauen.wollte mit dem Blick in die Welt. Der Blick ist ein aktiver, ein positiver, ein tätiger bei Michael. Und das aus dem kosmischen Eisen geschmiedete Schwert wird so vom Michael in der Hand gehalten, daß die Hand zugleich eine den Menschen auf seine Wege weisende ist. Das ist das Bild oben. Und drunten der mit dem tiefsinnigen Blicke schauende Raphael, der an den Menschen herantritt und die heilenden Kräfte, die er erst, ich möchte sagen, im Kosmos entzündet hat, nun an den Menschen heranbringt, Raphael mit dem tiefen, sinnenden Blicke, gestützt auf den Merkurstab, gestützt auf die inneren Kräfte der Erde; da haben Sie das Zusammenwirken des Michael im Kosmos, des Raphael auf der Erde.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/229/1923-10-13/p018.json
Cite: GA 229/1923-10-13/p018 · edition original