Fünfter Vortrag

GA 229/1923-10-13/p043 ·1923-10-13 · original (original)
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Während also die Sache so veranlagt ist, wie ich sie geschildert habe, bleiben im Menschen das ganze Jahr hindurch Wirkungen. Wie ein Erlebnis im Gedächtnisse haften bleibt, so bleiben das ganze Jahr hindurch Wirkungen da, sonst könnte der Mensch ja nicht ein gleichmäßig durch das Jahr hindurch sich entwickelndes Wesen sein. Im physischen Erdenleben ist es so, daß der eine leichter, der andere schwerer vergißt; dasjenige aber, was Raphael in einem Herbst in unser Atmungssystem gepflanzt hat, das würde verschwinden im nächsten Herbste, wenn nicht Raphael wieder käme. Bis dahin wirkt das Gedächtnis, dieses Naturgedächtnis in dem Atmungsorgan; dann aber muß das wiederum aufgefrischt werden.

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