Zehnter Vortrag

GA 230/1923-11-09/p003 ·1923-11-09 · original (original)
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Sie werden gesehen haben, daß in diesen Vorträgen, die ich in der letzten Zeit gehalten habe, alles dahin drängt, die Welterscheinungen so zusammenzufassen, daß zuletzt dadurch eine wirkliche umfassende Menschenkenntnis herauskommt. Nach Menschenkenntnis drängt alles, was wir betrachtet haben, hin. Eine Menschenerkenntnis wird erst möglich sein, wenn sie beginnen kann mit den untersten Formen der Erscheinungswelt, mit alldem, was sich dem Menschen offenbart als die stoffliche Welt. Und was so beginnt mit der Betrachtung dessen, was sich als die stoffliche Welt offenbart, das muß schließen mit der Betrachtung der Hierarchienwelt. Von den untersten Formen des stofflichen Daseins bis hinauf zu den höchsten Formen des geistigen Daseins, bis zu der Welt der Hierarchien muß dasjenige gesucht werden, was dann zur wirklichen Menschenerkenntnis führen kann. Augenblicklich werden wir eine Art von Skizze entwerfen für eine solche Menschenerkenntnis in den Vorträgen, die ich jetzt vor Ihnen halten kann.

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Cite: GA 230/1923-11-09/p003 · edition original