Anthroposophie als Zeitforderung

GA 231/1923-11-15/p017 ·1923-11-15 · original (original)
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Und ebenso kann die andere Seite des Traumes imitiert werden. Wir nehmen Ereignisse aus unserem Leben, die jahrelang voneinander abstehen können. Wir stellen sie nach Gesichtspunkten zusammen, so daß das eine neben dem anderen steht, aber jetzt nicht chaotisch wie im Traume, sondern nach Gesichtspunkten, die vielleicht auch durchaus aus der Phantasie sind, die wir aber ganz bewußt überschauen, die nichts Inneres uns aufdrängt, sondern die wir selber innerlich machen. Und so schulen wir uns allmählich, in einem inneren Seelenleben zu verharren; stark zu verharren in einem Seelenleben, das ganz aus der inneren Tätigkeit, aus der inneren Aktivität hervorgeht.

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