Zweiter Vortrag

GA 232/1923-11-24/p003 ·1923-11-24 · original (original)
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Wenn man von dem Seelischen, dem wir uns gestern in der Betrachtung ein wenig widmeten, den Übergang sucht zum Schaffen des Seelischen am physischen Menschen, und gerade zum Schaffen des Seelischen am physischen Menschen in bezug auf diejenigen Dinge, die auch gestern besprochen worden sind, so wird man nach zwei Richtungen hin geführt. Erinnerung weist ja zunächst die Seele zurück in früheres Erleben; Denken weist die Seele, wie ich gestern gezeigt habe, in das ätherische Dasein. Dasjenige, was dann den Menschen noch stärker ergreift als Erinnerung, was ihn so stark ergreift, daß die inneren Impulse in seine Körperlichkeit übergehen, das habe ich dann gestern genannt Geste, Gestenhaftes. Und indem wir das Gestenhafte betrachten, sind wir damit ja schon vorgerückt bis zu dem Offenbaren des Seelisch-Geistigen im Physischen.

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Cite: GA 232/1923-11-24/p003 · edition original