{"corpus":"steiner","locus":"GA 232/1923-11-24/p016","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Sehen Sie, mit der ganzen Weltentwickelung sind ja außer den Wesenheiten der höheren Hierarchien, die wir gewöhnlich mit den Namen Angeloi, Archangeloi und so weiter bezeichnen, durchaus auch diejenigen Wesenheiten verbunden, die in das ahrimanische und in das luziferische Reich gehören; diese Wesenheiten wirken im ganzen Weltenzusammenhange so, wie die normal sich entfaltenden. Die luziferischen Wesenheiten wirken fortwährend, indem sie dasjenige, was die Tendenz in sich trägt, zur physischen Materialität vorzuschreiten, abbringen wollen von dem Vordringen zur physischen Materialität. Im Bereiche des Menschen wirken die luziferischen Wesenheiten so, daß sie jede Gelegenheit benützen, um den Menschen hinwegzuheben von seiner physischen Körperlichkeit. Die luziferischen Wesenheiten haben das Bestreben, aus dem Menschen ein rein geistig-seelisch-ätherisches Wesen zu machen. Die ahrimanischen Gestalten haben das Bestreben, alles dasjenige von dem Menschen auszusondern, was ihn nach dem Seelisch-Geistigen, wie es nun einmal im Menschenreiche sich entwickeln muß, hinträgt. Sie möchten das Untermenschliche, dasjenige, was in den Trieben, Instinkten und so weiter liegt, was sich in der Körperlichkeit ausdrückt, ins Geistige verwandeln. Ins Geistige den Menschen verwandeln, das ist der Trieb sowohl der luziferischen wie der ahrimanischen Wesenheiten. Nur daß die luziferischen das Geistig-Seelische aus dem Menschen herausziehen wollen, so daß sich der Mensch nicht mehr kümmern würde um seine irdischen Verkörperungen, sondern als geistig-seelisches Wesen leben wollte. Die ahrimanischen Wesenheiten möchten sich am liebsten gar nicht um das Geistig-Seelische des Menschen kümmern, sondern dasjenige, was ihm als Hülle, als Kleid, als Werkzeug im Physischen und Ätherischen gegeben ist, das möchten sie loslösen und in ihre Welt hineinbringen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Zweiter Vortrag","site_heading":null,"date":"1923-11-24","location":null,"word_count":252,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/232/1923-11-24/p016","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/232/1923-11-24/p016"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/232/1923-11-24/p016","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}