Zweiter Vortrag

GA 232/1923-11-24/p041 ·1923-11-24 · original (original)
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Wieder etwas anderes ist es, wenn man — wozu man ja gerade hier am Goetheanum so viel schöne Gelegenheit hat - den Blick des Abends oder des Morgens wendet in die Weiten und sieht in den Weiten die Wolken, aber lagernd über diesen Wolken das Sonnenlicht. Vor einigen Tagen konnten Sie hier sehen, so in den späteren Nachmittagsstunden, wie geradezu eine Art roten Sonnengoldes in Wolken sich verkörperte und die verschiedensten Gestaltungen in einer ganz wunderbaren Art hervorrief. Es war derselbe Abend, an dem dann der Mond von einer besonderen Intensität seines Scheinens war. Aber auch sonst können Sie sehen, wie die Wolken dastehen und über den Wolken sich lagert, man möchte sagen, das Leuchten in einem wunderbar erglänzenden Farbenspiel. Natürlich kann man es überall sehen, aber ich weise eben auf das hin, was gerade hier in Dornach besonders schön gesehen werden kann.

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