Zweiter Vortrag

GA 232/1923-11-24/p043 ·1923-11-24 · original (original)
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So finden wir, wie das Ahrimanische und Luziferische auch eingegliedert ist den Erscheinungen der äußeren Natur. Und wenn wir auf die Vererbung und auf die Anpassungserscheinungen in der Menschenwesenheit hinschauen, so trägt in ihnen der Mensch sein geistig-seelisches Wesen an die Natur heran. Wenn wir solche Naturerscheinungen betrachten, wie den aufsteigenden Nebeldunst und die Wolken, überzogen von flutendem Lichte, dann sehen wir, wie ahrimanische und luziferische Wesenheiten mit dem Naturhaften sich verbinden. Aber das Herankommen des menschlichen Geistig-Seelischen in Vererbung und Anpassung an die Natur ist ja, wie ich Ihnen gezeigt habe heute, auch nur ein Herankommen an das Luziferische und Ahrimanische. Und so finden wir im Menschen, wenn wir auf sein Naturhaftes hinschauen, das Luziferische und Ahrimanische, und wir finden in denjenigen Naturerscheinungen, die etwas in sich tragen, was den Physiker nichts anzugehen braucht, wiederum das Luziferische und Ahrimanische. Und sehen Sie, das ist der Punkt, wo wir hingeführt werden können zu einer über das irdische Dasein hinausgehenden Wirkung des Naturhaften auf den Menschen.

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Cite: GA 232/1923-11-24/p043 · edition original