Fünfter Vortrag

GA 232/1923-12-01/p025 ·1923-12-01 · original (original)
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Aber all das ist ja verknüpft mit mancherlei anderen Vorgängen. Ich schildere Ihnen sozusagen skizzenhaft hauptsächlichste Vorgänge. Da geschieht vieles andere. Während zum Beispiel das geschehen ist, was ich da beschrieben habe, ist die ganze Atmosphäre ja noch angefüllt mit fein verteiltem Schwefel. Dieser fein verteilte Schwefel verbindet sich mit anderen Substanzen, und aus diesem Verbinden des fein verteilten Schwefels mit anderen Substanzen entstehen dann, ich möchte sagen, die Väter oder die Mütter von all dem, was heute als Pyrit, als Bleiglanz, als Zinkblende und so weiter in den Erzen vorhanden ist. Also all das bildet sich in einer älteren Form, in einer weichen, noch dicht wachsartigen Form in der damaligen Zeit aus. Dadurch wird der Erdkörper von solchen Dingen durchdrungen. Und dann, wenn eben diese Erze, dieses Metallinische, aus der allgemeinen eiweißähnlichen Substanz herauskommt und die feste Erdkruste bildet, dann haben die Metalle ja darinnen tatsächlich nicht viel anderes zu tun, wenn nicht der Mensch mit ihnen etwas macht, als nachzudenken über das, was geschehen ist. Und das trifft man auch bei ihnen. Man findet sie in einem Zustande, wo sie einem für das innerliche Schauen alles vergegenwärti‚gen, was mit der Erde geschehen ist. Jetzt aber sagt man sich, indem man das wie das eigene kosmische oder wenigstens tellurische Erlebnis hat: Indem du das alles abgelöst hast von dir, indem du abgelöst hast dasjenige, was als die älteste Pflanzenform da war — was ja die späteren Pflanzenformgebilde geworden sind -, indem du abgelöst hast, was in der komplizierteren Weise als Tierwerdung dasteht - wie ich es beschrieben habe -, hast du abgelöst von dir dasjenige, was dich vorher verhindert hat, in deinem eigenen Menschenwesen ein Wollen zu haben.

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Cite: GA 232/1923-12-01/p025 · edition original