Fünfter Vortrag

GA 232/1923-12-01/p032 ·1923-12-01 · original (original)
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So haben wir eine erste vegetabilisch-animalische Schöpfung, die eigentlich in Absonderungsprodukten des Menschen besteht, und die das vorbereitete, daß er als irdisches Menschenwesen ein wollendes Wesen werden konnte. Wäre das alles in ihm geblieben, dann hätte das sein Wollen übernommen. Sein Wollen wäre ganz physisches Geschehen geworden. Dadurch, daß er das ausgesondert hat, ist das Physische von ihm fort, und das Wollen nimmt einen seelischen Charakter an. Ebenso nimmt durch diese zweite Schöpfung das Fühlen einen seelischen Charakter an. Und erst in der späteren atlantischen Zeit, so in der Mitte der atlantischen Zeit, da entstehen Säugetiere und diese Pflanzen, Pflanzen und Tiere, die schon den unseren ähnlich sind. Da wird auch die Erde schon so gestaltet, daß sie durchaus ähnlich ausschaut dem, was sie jetzt ist. Dadurch gibt es schon die chemischen Substanzen, die Substanzen, die der heutige Chemiker kennt. Dadurch kommt schon allmählich das zustande, was Kohlenstoff, Sauerstoff, was die alkalischen, die schweren Metalle sind und dergleichen. Das kommt schon da heraus. Damit aber kann der Mensch das Dritte absondern von sich, dasjenige, was er heute in seiner Umgebung als pflanzliche, tierische Welt findet. Und indem er dies absondert, indem diese ihn umgebende Schöpfung um ihn herum entsteht, wird er vorbereitet für sein Erdendasein zu einem denkenden Wesen.

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Cite: GA 232/1923-12-01/p032 · edition original