Zehnter Vortrag

GA 232/1923-12-14/p013 ·1923-12-14 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Und dann lernte der Schüler der griechischen chthonischen Mysterien, daß ebenso, wie die Erde, die eigentlich unendlich reich ist an Eisen, die ein Planet ist, von dem ein Bewohner eines anderen Planeten sagen könnte, sie ist eisenreich — sie hat in diesem Eisenreichtum nur noch den Mars zu ihrem Verwandten -, daß geradeso, wie die Erde reich ist an Eisen, der Saturn reich ist an Blei. Was für die Erde das Eisen ist, ist für den Saturn das Blei. Und annehmen muß man — das lernte der Schüler der chthonischen Mysterien in Griechenland -, daß einstmals, als jene Trennung des Saturn von der allgemeinen planetatischen Gestalt, die die Erde einmal gehabt hat, wie es in meiner «Geheimwissenschaft » beschrieben ist, stattfand, daß diese besondere Verteilung mit Bezug auf das Blei auch damals geschehen ist, als von dieser allgemeinen Gestalt sich der Saturn abtrennte. Der Saturn hat sozusagen das Blei mit sich hinausgenommen und erhält es durch seine eigene planetarische Lebenskraft und durch seine eigene planetarische Wärme in einem solchen Zustande, daß er das ganze Planetensystem, zu dem auch unsere Erde gehört, durchdringen kann mit diesen fein verteilten Bleikräften.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/232/1923-12-14/p013.json
Cite: GA 232/1923-12-14/p013 · edition original