{"corpus":"steiner","locus":"GA 232/1923-12-14/p020","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Sehen Sie, in dieser Weise — in unmittelbarer Anknüpfung an den Zusammenhang des Menschen mit dem Kosmos - wurde in Griechenland dasjenige getrieben, was in späterer Karikatur die Astrologie genannt worden ist. Da war es eine wirkliche Weisheit, denn da sah man ja in dem Stern nicht bloß den da oben stehenden Lichtpunkt oder Lichtfleck, da sah man im Stern die geistig-lebendige Wesenheit und das Menschenwesen auf Erden in Verbindung mit dieser geistig-lebendigen Wesenheit. Da hatte man eine Naturwissenschaft, die hinaufging bis in das Himmlische, die hinausreichte in die Weltenweiten. Und dann, wenn der Schüler solche Lichtblicke, Lichtausblicke erhalten hatte, wenn sich ihm das tief in die Seele eingeschrieben hatte, dann wurde er zum Beispiel in den wahren Mysterien von Eleusis, wie das ja überhaupt üblich war - Sie haben es bei meinen Schilderungen anderer Mysterien, auch der hybernischen Mysterien gesehen -, hingeführt vor zwei Bildsäulen. Und die eine dieser Bildsäulen stellte ihm dar eine väterliche Gottheit, jene väterliche Gottheit, welche umgeben war von den Zeichen des Planetarischen und Sonnenhaften; jene väterliche Statue, welche ihm zum Beispiel darstellte den strahlenden Saturn, aber so strahlend, daß der Schüler erinnert wurde: Ja, das ist die Bleistrahlung des Kosmos; wie er beim Mond erinnert wurde: Ja, das ist die Silberstrahlung des Mondes, und so bei jedem einzelnen Planeten. So daß ihm in der Statue, die das Väterliche darstellte, erschien, was an Geheimnissen hereinstrahlte von der planetarischen Umgebung der Erde, was verwandt war den einzelnen Metallen der Erde, die aber innerhalb der Erde schon unbrauchbar geworden waren für das menschliche Innere.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Zehnter Vortrag","site_heading":null,"date":"1923-12-14","location":null,"word_count":257,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/232/1923-12-14/p020","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/232/1923-12-14/p020"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/232/1923-12-14/p020"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}