{"corpus":"steiner","locus":"GA 233/1923-12-26/p018","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Aber die Träger dieser Urweisheit, die einstmals auf der Erde wandelten als geistige Wesenheiten, sie hatten sich längst zurückgezogen und die kosmische Kolonie des Mondes gegründet. Denn es ist die reine Kinderei, zu meinen, daß der Mond der starre, erfrorene Körper sei, als den ihn die heutige Physik schildert. Der Mond ist der Weltaufenthalt vor allen Dingen derjenigen geistigen Wesenheiten, welche die ersten großen Lehrer der Erdenmenschheit waren, die der Erdenmenschheit einstmals die Urweisheit gebracht haben und die sich, bald nachdem der Mond als physischer Weltenkörper die Erde verlassen und seinen eigenen Ort im Planetensystem eingenommen hat, nach diesem Monde zurückgezogen haben. Derjenige, der heute durch imaginative Erkenntnis die Möglichkeit hat, den Mond wirklich kennenzulernen, lernt auch noch in dieser kosmischen Kolonie jene geistigen Wesenheiten kennen, die einstmals die Lehrer der Urweisheit der Menschheit auf der Erde waren. Was diese einst gelehrt hatten, aber auch jene Impulse, durch die man selbst in einer gewissen Beziehung zu dieser Urweisheit kommen kann, bewahrten die Mysterien. Allein eine rechte Verbindung zwischen diesen Mysterien Vorderasiens zum Beispiel und der Persönlichkeit, die im Epos Gilgamesch genannt wird, gab es nicht. Aber durch den übersinnlichen Einfluß des Freundes, der im Postmortem-Zustande mit Gilgamesch vereinigt war, kam der innere Drang in Gilgamesch, Wege in der Welt aufzusuchen, durch die er imstande sein könne, etwas über die Unsterblichkeit der Seele zu erfahren.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Dritter Vortrag","site_heading":null,"date":"1923-12-26","location":null,"word_count":224,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/233/1923-12-26/p018","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/233/1923-12-26/p018"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/233/1923-12-26/p018"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}