Dritter Vortrag

GA 233/1923-12-26/p027 ·1923-12-26 · original (original)
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Die Unsterblichkeitsfrage, an der Gilgamesch gelitten, mit der er gerungen hat, die hing ja dazumal gerade dutch das, was in den menschlichen Seelen war, mit notwendigen Einsichten über die irdische vorzeitliche Entwickelung zusammen. Und man konnte eigentlich über die Unsterblichkeit der Seele nicht im damaligen Sinne denken oder empfinden, wenn man nicht zu gleicher Zeit eine gewisse Einsicht davon hatte, wie die Seelen der Menschen, die ja auch bei den urältesten Entwickelungsphasen der Erde, während des Monden- und Sonnenzustandes und so weiter schon dabei waren, dasjenige, was dann irdisch geworden ist, an sich haben herankommen sehen. Man fühlte, man gehört zur Erde dazu; man muß, um sich selber zu erkennen, seinen Zusammenhang mit der Erde durchschauen.

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