Dritter Vortrag
Und ich führe dieses Beispiel aus dem Grunde an, weil diese beiden Persönlichkeiten dann auftreten in einer außerordentlich wichtigen Epoche der historischen Entwickelung, auf die ich dazumal in Stuttgart auch hingewiesen habe. Denn eigentlich habe ich diese Sachen alle schon von einem gewissen Gesichtspunkte vor dreizehn Jahren besprochen. Diese Persönlichkeiten, die also durchgegangen waren dutch ein weit ausgedehntes Weltenleben in der ägyptisch-chaldäischen Epoche, die dann dieses Weltenleben innerlich vertieft haben, so daß sich ihre Seelen konsolidiert hatten in einer gewissen Weise, diese Persönlichkeiten lebten in späteren Inkarnationen auf als Aristoteles und Alexander der Große. Und erst dann, wenn man diese Untergründe in den Seelen von Aristoteles und Alexander dem Großen ins Auge faßt, kann man, wie ich schon in Stuttgart in jenem historischen Kapitel dargestellt habe, verstehen, worinnen eigentlich das besteht, was dazumal auf eine so problematische Weise in diesen Persönlichkeiten in der Dekadenz des Griechentums beim Ausgangspunkte der römisch-romanischen Hertschaft, was dann durch diese Persönlichkeiten gewirkt hat. Davon wollen wir dann morgen im nächsten Vortrag weiter sprechen.
Cite:
GA 233/1923-12-26/p035 · edition original