Fünfter Vortrag

GA 233/1923-12-28/p019 ·1923-12-28 · original (original)
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Wo die alten Wahrheiten sich am längsten erhalten haben, das ist in den Mysterien des Westens. Von Hybernia kann man noch erzählen Jahrhunderte nach der Entstehung des Christentums. Aber ich möchte sagen: Die Geheimnisse von Hybernia, sie sind im Grunde genommen doppelt geheimnisvoll. - Denn sehen Sie, das, was ich Ihnen gestern erzählt habe von diesen zwei Statuen, wovon die eine eine Sonnen-, die andere eine Mondesstatue ist, eine männliche und eine weibliche Statue ist, diese Geheimnisse von den Statuen sind heute so, daß sie selbst aus der sogenannten Akasha-Chronik noch schwer zu erforschen sind. Es ist verhältnismäßig gar nicht schwierig für denjenigen, der in diesen Dingen geschult ist, heranzukommen an die Bilder der orientalischen Mysterien und aus dem Astrallichte heraus diese Bilder zu holen. Aber kommt man oder will man an die Mysterien von Hybernia herankommen, will man sich ihnen nähern im Astrallichte, so bekommt man zunächst etwas wie eine Betäubung. Es schlägt einen zurück. Sie wollen selbst in den Akasha-Nachbildungen sich heute nicht mehr sehen lassen, trotzdem sie am längsten bestanden haben in ursprünglicher Echtheit, diese irischen, diese hybernischen Mysterien.

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Cite: GA 233/1923-12-28/p019 · edition original