Fünfter Vortrag

GA 233/1923-12-28/p021 ·1923-12-28 · original (original)
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Nun muß man bedenken: Bevor diese Individualitäten wiederum erschienen in der Dekadenz der Griechenzeit, in dem Aufblühen der makedonischen Zeit, was war da über Griechenland hinweggegangen! Dieses Griechenland der alten Zeit, das im Grunde genommen sich über das Meer hinüber ausdehnte und auch Ephesus umfaßte, bis tief nach Kleinasien hineinging, dieses Griechenland, das hatte eben in den Schattenbildern durchaus noch den Nachklang der alten Götterzeit. Im Schatten wurde der Zusammenhang des Menschen mit der geistigen Welt wohl erlebt. Aber aus dem Schatten arbeitete sich das Griechentum allmählich heraus, und wir sehen ja stufenweise, wie sich die griechische Zivilisation aus einer sozusagen göttlichen Zivilisation in eine rein irdische hineinarbeitet.

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