Fünfter Vortrag

GA 233/1923-12-28/p024 ·1923-12-28 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Und inmitten von all dem, wie die Zufluchtsstätte, wo man Aufklärung fand über all das, was da in Griechenland, ich möchte sagen, in Fragmenten der Kultur vorhanden war, inmitten von all dem stand Ephesus. Heraklit, viele der größten Philosophen, auch Platon, Pythagoras, sie alle haben noch von Ephesus gelernt. Ephesus war wirklich dasjenige, was bis zu einem gewissen Punkte bewahrt hatte die alten orientalischen Weistümer. Und auch diejenigen Individualitäten, die in Aristoteles und Alexander dem Großen waren, in Ephesus konnten sie erfahren, etwas später als Heraklit, was dann noch an altem Wissen in den orientalischen Mysterien war, das als Erbstück geblieben ist dem Mysterium von Ephesus. Innig verbunden insbesondere mit der Alexanderseele war dasjenige, was in Ephesus an Mysterienwesen lebte. Und nun geschah eines jener historischen Ereignisse, von denen die Triviallinge annehmen, daß sie ein äußerer Zufall sind, die aber gerade tief, tief begründet sind in den inneren Zusammenhängen der Menschheitsentwickelung.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/233/1923-12-28/p024.json
Cite: GA 233/1923-12-28/p024 · edition original