Fünfter Vortrag

GA 233/1923-12-28/p034 ·1923-12-28 · original (original)
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Und indem wir da hinüberschauen, unsere Imagination beflügelt sein lassen von dem, was sich da als Ungeheutes ergibt, sehen wir zurück auf den wahrhaften alten Abschnitt der Geschichte, den man imaginativ fassen muß. Und dann sehen wir erst im Vordergrunde sich erheben die römische Welt, die Welt des Mittelalters, die Welt, die bis zu uns herein geht. Und alle anderen Einteilungen - Altertum, Mittelalter und Neuzeit, oder wie sonst die Gliederungen heißen -, die rufen im Grunde genommen nur falsche Vorstellungen hervor. Dieses Bild allein, das ich jetzt vor Sie hingestellt habe, kann Ihnen, wenn Sie es tiefer und immer tiefer verfolgen, einen wirklichen Einblick geben auch in die Geheimnisse, die sich bis zum heutigen Tage in dem Werden der europäischen Geschichte ergeben haben. Davon dann morgen weiter.

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