Achter Vortrag

GA 233/1923-12-31/p004 ·1923-12-31 · original (original)
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Wenn in der Zeit, die dem Brande von Ephesus vorangegangen ist, die Rede war von den Mysterien, dann sprachen alle diejenigen, welche in ihrem Gemüte etwas verstanden von dem Mysterienwesen, so, daß ihre Rede ungefähr klang: Menschliches Wissen, menschliche Weisheit hat eine Stätte, eine Heimstätte in den Mysterien. - Und wenn in jenen alten Zeiten unter den geistigen Lenkern der Welt die Rede von den Mysterien war, wenn also in übersinnlichen Welten von den Mysterien gesprochen wurde - ich darf mich dieser Ausdrücke bedienen, obwohl sie natürlich nur in figürlicher Weise die Art bezeichnen, wie von den übersinnlichen Welten herunter gedacht und wie gewirkt wird in die sinnlichen -, wenn also in den übersinnlichen Welten gesprochen wurde von den Mysterien, da klang ungefähr die Rede so: In den Mysterien errichten die Menschen Stätten, wo wir Götter die opfernden Menschen finden können, die uns verstehen im Opfer. Denn in der Tat, das war allgemeines Bewußtsein der alten Welt derer, die da wußten in der alten Welt, daß sich in den Mysterienstätten Götter und Menschen begegneten und daß alles dasjenige, was die Welt trägt und hält, abhängt von dem, was sich abspielt in den Mysterien zwischen den Göttern und zwischen den Menschen.

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Cite: GA 233/1923-12-31/p004 · edition original