Achter Vortrag

GA 233/1923-12-31/p025 ·1923-12-31 · original (original)
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So gliedert sich dasjenige, was von Epoche zu Epoche in der Menschheitsentwickelung spricht, zusammen, selbst im größten Unglücke. Es geht ein Faden von dem Worte, das da ausdrückt ein größtes Unglück aus der Zeit, wo die Menschen noch in Unfreiheit zu den Göttern aufsahen, aber sich freimachen sollten von der Unfreiheit, es geht ein Faden der geistigen Entwickelung von jenem Unglücke, da man eingeschrieben sah in die Flammen: der Neid der Götter - herüber zu unserem Unglücke, wo der Mensch in sich selber die Kraft der Freiheit finden soll und wo in die Flammen eingeschrieben war: der Neid der Menschen. In Ephesus die Götterstatue; hier im Goetheanum die Menschenstatue, die Statue des Menschheits-Repräsentanten, des Christus Jesus, in dem wir gedachten, uns mit ihm identifizierend, in aller Demut so in der Erkenntnis aufzugehen, wie einstmals in ihrer Art auf eine heute der Menschheit nicht mehr völlig verständliche Art die Schüler von Ephesus in der Diana von Ephesus aufgingen.

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