Fünfter Vortrag

GA 234/1924-02-02/p012 ·1924-02-02 · original (original)
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Es ist eine alte Erkenntnis, diese von dem Gewichtsverlust im Flüssigen. Sie wissen ja, daß sie dem Archimedes im Altertum zugeschrieben worden ist. Er badete einmal und merkte, als er das Bein aus dem Badewasser herausstreckte, wieviel schwerer es ist, als wenn er das Bein im Badewasser drinnen hielt, und da rief er: Ich hab’s gefunden! Heureka! Ich hab’s gefunden! - Nämlich, daß jeder Körper im Flüssigen so viel leichter wird, als die Flüssigkeitsmasse beträgt, die er verdrängt. Wenn Sie also den Archimedes sich im Badewasser vorstellen, das physische Bein (es wird gezeichnet), und dann jenes Bein aus Wasser geformt, so wird das physische Bein so viel weniger schwer sein im Wasser, als dieses Wasserbein hier wiegt. Um das wird es leichter sein. Und so wird unser Gehirn im Gehirnwasser drinnen um so viel leichter, als die Gehirnflüssigkeit von der Größe des physischen Gehirns beträgt. Man nennt es in der Physik Auftrieb. Also in diesem Wegstreben durch das Flüssige wirkt das Ätherische, während das Astralische zunächst angeregt wird durch die Atmung, durch das Luftförmige, das in den menschlichen Organismus hereinkommt. Und indem das Luftförmige seinen Weg durchmacht durch den Menschen und in ungeheuer feinem, zerstiebtem Zustande im Haupte anlangt, wirkt in dieser Luftverteilung, Luftorganisierung, das Astralische.

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Cite: GA 234/1924-02-02/p012 · edition original