Fünfter Vortrag

GA 234/1924-02-02/p015 ·1924-02-02 · original (original)
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Und so ist es: Schreitet man durch die Meditation vor zu der imaginativen Erkenntnis, von der ich Ihnen schon gesprochen habe, so findet man in allem Wasserweben der Erde zugleich das Ätherische. Es ist vor einer wirklichen Erkenntnis kindisch, zu glauben, daß in alledem, was da webt - nehmen Sie das Meer, das Flußwasser, die aufsteigenden Nebel, die herabfallenden Wassertropfen, die sich formenden Wolken, nehmen Sie das alles zusammen -, zu glauben, daß da nur dasjenige enthalten ist, was der Physiker und der Chemiker vom Wasser wissen, es ist eigentlich kindisch gegenüber einer wirklichen Erkenntnis. Denn in alledem, was da draußen ist in dem mächtigen Tropfen der Wassererde, in demjenigen, was fortwährend aufsteigt in Dunstesform, sich zu Wolken formt, herunterkommt in Nebel und Regen, was sich sonst auf der Erde durch das Wasser zuträgt - das Wasser hat ja eine ungeheure Tätigkeit bei der Bildung der verschiedenen Erdstrukturen -, in alledem wirken die Ätherströmungen, das ÄÄtherweben, das sich einem enthüllt, wenn man das Denken so erkraftet hat, wie ich es auseinandergesetzt habe: in Bildern. Überall ist im Hintergrunde dieses Wasserwebens das Weben der Imagination, der Weltimagination, und — gewissermaßen von rückwärts kommend in diese Weltimagination — überall diese astralische Weltensphärenharmonie.

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Cite: GA 234/1924-02-02/p015 · edition original