{"corpus":"steiner","locus":"GA 234/1924-02-02/p020","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Das kann ich Ihnen nur schematisch zeichnen. Es muß ja auch in der Zeichnung für Sie der Raum zur Zeit werden. Nehmen wir an, am 2. Februar 1924 betrachten Sie den astralischen Leib eines Menschen. Hier wäre der Mensch (es wird gezeichnet) und wir betrachten seinen astralischen Leib. Ja, es macht der Mensch diesen Eindruck: da ist sein physischer Leib, da ist sein Ätherleib, und da kann man auch seinen astralischen Leib betrachten. Es macht den Eindruck, wie ich es in meinem Buche «Theosophie» beschrieben habe. Es ist so. Aber kommt man zu der eigentlich inspirierten Erkenntnis, wie ich sie gestern beschrieben habe, die gegenüber dem leeren Bewußtsein auftritt, dann gelangt man zu folgender Einsicht. Dann sagt man sich: Dasjenige, was da als astralischer Leib im Menschen gesehen wird, das ist eigentlich nicht am 2. Februar 1924 vorhanden, sondern wenn der Mensch, dessen astralischen Leib man betrachtet, zwanzig Jahre alt geworden ist, so muß man die Zeit zurückverfolgen. Sie kommen dann hin, meinetwillen zu dem Januar 1904, und Sie bekommen die Einsicht: da eigentlich ist erst in Wirklichkeit dieser astralische Leib da, und weiter zurück ins Unbegrenzte, weiter zurück, da ist er eigentlich erst. Er ist gar nicht mitgegangen durch das Leben, er ist da geblieben. Hier ist nur eine Art Schein. — Es ist so, wie wenn Sie in eine Allee hineinschauen würden (es wird gezeichnet): da geht es weiter, es sind die letzten Bäume, sie sind sehr nahe; dahinten steht eine Lichtquelle. Ja, Sie können hier den Schein des Lichtes noch haben, aber die Lichtquelle ist doch dahinten, die ist nicht hervorspaziert, damit hier der Schein des Lichtes ist.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Fünfter Vortrag","site_heading":null,"date":"1924-02-02","location":null,"word_count":271,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/234/1924-02-02/p020","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/234/1924-02-02/p020"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/234/1924-02-02/p020","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}