Achter Vortrag

GA 234/1924-02-09/p006 ·1924-02-09 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

So wird die Erscheinung des Menschen dadurch ja nicht häßlicher, sondern im Gegenteil schöner und auch wahrer. Und wenn man so das geistige Hinwelken der menschlichen Organe beobachten kann, dann erscheinen einem diese physischen Organe mit ihrem ätherischen Inhalt wie etwas, was nun aus der Vergangenheit des vorigen Erdenlebens herübergekommen ist und im gegenwärtigen Erdenleben verwelkt. Und so kommt man wirklich zu der Vorstellung, daß in der Entwickelung des verwelkenden Menschen, verwelkend aus seinem Wesen des vorigen Erdenlebens heraus, sich der Keim bildet für das zukünftige Erdenleben. Am meisten welkt ja das menschliche Haupt. Und gerade wie ein Ausfluß des menschlichen Hauptes erscheint der imaginativen Betrachtung der 'Traum.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/234/1924-02-09/p006.json
Cite: GA 234/1924-02-09/p006 · edition original