Achter Vortrag

GA 234/1924-02-09/p013 ·1924-02-09 · original (original)
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Also Sie sehen, man muß einrücken in ein sehr differenziertes Anschauen, wenn man beginnt, den Menschen imaginativ zu betrachten seiner physischen Organisation nach. Man muß gescheit werden, furchtbar gescheit, wenn man seinen Kopf betrachtet. Man muß ein Träumer werden, wenn man sein Stoffwechsel-Gliedmaßensystem betrachtet. Beim rhythmischen System muß man wirklich wie hin und her pendeln zwischen Träumen und Wachen, wenn man dieses Wundergebilde des rhythmischen Systems des Menschen in imaginativem Anschauen erfassen will. Aber all das stellt sich eben dar als Rest des früheren Erdenlebens. So daß dasjenige, was der Mensch an sich erlebt beim Wachen, Rest des früheren Erdenlebens ist. Das spielt nur in das gegenwärtige Erdenleben herein, gibt ihm so viel, als ich gestern ihm zugeschrieben habe im Handeln zum Beispiel, wo ich sagte: Nur so viel, als der Mensch von seinen Handlungen träumt, vollzieht er eigentlich selber wirklich; das andere tun die Götter an ihm. — So weit spielt die Gegenwart herein. Das andere kommt alles aus früheren Erdenleben. Das sieht man dem Menschen an, wenn man ihn in seiner physischen Organisation verwelkend vor sich hat. Und schaut man auf das hin, was er von sich weiß, indem er träumt, schlafend träumt, dann hat man dasjenige, was er vorbereitet für das nächste Erdenleben, vor sich. Man kann die Dinge sehr gut voneinander unterscheiden.

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Cite: GA 234/1924-02-09/p013 · edition original