Achter Vortrag

GA 234/1924-02-09/p019 ·1924-02-09 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Und hat man das einmal erfaßt, hat man solch eine Anschauung, dann tritt eben jene Erkenntnis ein, die einer fortwährenden Beobachtung fähig ist, die einem sagt, daß der Mensch, wenn er seinen physischen Leib verläßt mit dem Tode, kurze Zeit nach dem Tode, einige Tage, diese Rückschau als sein selbstverständliches Leben hat. Indem der Mensch durch die Pforte des Todes geht, hat er zunächst durch mehrere Tage als sein Erleben dieses, daß er so in sein Lebenspanorama hineinschaut; in mächtigen Bildern, in leuchtenden, glänzenden, eindrucksvollen Bildern sein Leben anschaut.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/234/1924-02-09/p019.json
Cite: GA 234/1924-02-09/p019 · edition original