Achter Vortrag
Und indem er so durchgeht durch das vorher Unerlebte, fühlt er überall die Wesenheiten, die jetzt über ihn erhaben sind, denen gegenüber er unterhaben ist. Diese Wesenheiten bringen ihre Sympathien und Antipathien demgegenüber, was er durchlebt infolge seines Erdenlebens. Da ist man überall in diesem Erleben unmittelbar nach dem Tode wie in einem Regen drinnen, in einem geistigen Regen. Man durchlebt seine Tat noch einmal, nämlich ihre geistigen Seiten, aber indem man diese Taten durchlebt, tropfen herunter die Sympathien und Antipathien der erhabenen Wesenheiten, die über einem stehen. Da wird man überschüttet und übergossen von den Sympathien und Antipathien. Und da überkommt einen in geistiger Wesenheit das Fühlen: Dasjenige, worauf die Sympathien der erhabenen Wesenheiten der höheren Hierarchien strahlen, das wird in das Weltenall aufgenommen und bildet im Ferneren einen guten Einschlag im Weltenall; dasjenige, worauf die Antipathien der erhabenen Wesenheiten fallen, das wird zurückgewiesen. Man fühlt davon, das würde ein schlimmer Einschlag im Weltenall sein, wenn man es nicht an sich halten würde.
Cite:
GA 234/1924-02-09/p030 · edition original