{"corpus":"steiner","locus":"GA 236/1924-05-29/p037","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wenn man mit diesen Wesenheiten der Jupiterregion bekannt wird, so bekommt man eigentlich einen merkwürdigen Eindruck. Zunächst ist man als Mensch — man muß natürlich älter geworden sein als sechsundfünfzig Jahre, wenn man diesen Eindruck haben will - frappiert darüber, daß es solche Wesenheiten gibt wie diejenigen, die mit der Jupiterregion zusammenhängen - ich meine als Mensch auf der Erde, nicht als Mensch zwischen Tod und neuer Geburt, denn da hat man es ja mit diesen Wesenheiten zu tun. Es sind Wesenheiten, die nichts zu lernen brauchen, weil in dem Augenblicke, wo sie sich bilden - ich kann nicht sagen «geboren» werden, Sie werden gleich sehen, warum -, sie schon als höchst weise Wesen gebildet werden. Sie sind nie dumm, sie sind nie unweise, sie werden so gebildet, wie die Menschen auf Erden oftmals auch gebildet sein möchten: wenn sie die Wohltat des Unterrichtes nicht zu schätzen wissen, möchten sie vielleicht auch gleich weise geboren sein. Aber diese Wesenheiten auf dem Jupiter werden überhaupt nicht geboren, sondern sie entstehen aus dem ganzen Jupiterorganismus heraus. Etwa so, wie bei uns die Wolken sich bilden aus der Atmosphäre, so entstehen diese Wesenheiten aus dem Ganzen des Jupiter heraus und entstehen so, daß man sie eigentlich als die verkörperte Weisheit ansehen kann, wenn sie einmal entstanden sind. In der Jupiterregion selbst sterben sie auch nicht, sondern sie verwandeln sich. Der Jupiter ist nämlich eigentlich webende Weisheit. Stellen Sie sich meinetwillen vor, daß sie vom Rigi herunterschauen und da die webenden Wolken sehen, und denken Sie sich, Sie hätten den Eindruck, daß das nicht webende, wässerige Wolken sind, sondern webende Weisheit selber, webende Gedankenbilder, die aber Wesenheiten sind, dann haben Sie den Eindruck vom Jupiter.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Zwolfter Vortrag","site_heading":null,"date":"1924-05-29","location":null,"word_count":281,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/236/1924-05-29/p037","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/236/1924-05-29/p037"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/236/1924-05-29/p037","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}