Dreizehnter Vortrag
Man kann sagen: Bei dieser Überschau, die ja aus dem Streben nach imaginativer Erkenntnis hervorgeht, ist der Mensch zunächst ganz in seinem physischen und ätherischen Leibe drinnen. Er macht sich durch die entsprechenden Übungen nur ganz unabhängig von alldem, was aus dem physischen Leibe heraus Eindrücke vermittelt. Der Mensch wird also durch die imaginative Erkenntnis unabhängig von seinen Sinneseindrücken, unabhängig von seiner Verstandeserkenntnis. Er lebt im Erkennen nur im ätherischen Leibe. Dadurch hat er dieses Erinnerungstableau.
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GA 236/1924-05-30/p007 · edition original