Dreizehnter Vortrag

GA 236/1924-05-30/p025 ·1924-05-30 · original (original)
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Und nun bedenken Sie, was alles mit den Dingen, die hier zum Beispiel betrachtet worden sind, eigentlich gesagt ist. Nehmen Sie nur die eine Tatsache. Vom Monde wurde gesagt, daß er einmal ein Teil der Erde war und erst im Verlaufe der Zeit aus der Erde herausgegangen ist. Damals also war das Auge der Götter mit der Erde verbunden, die Götter beschauten von der Erde aus das Weltenall. Daher konnten damals auch die großen Urlehrer die Weisheit, die sie der Menschheit gebracht haben, dieser Menschheit geben. Denn indem sie auf der Erde lebten, schauten sie mit dem Auge der Götter in den Kosmos hinaus, weil der Mond in der Erde war. Und als der Mond wegging, konnten sie eine Zeitlang noch die Erinnerung haben, konnten aus der Erinnerung heraus sehen, was mit dem Auge der Menschheit angeschaut da war, konnten die Götter belehren, mußten aber dann ihren Weg zum Monde machen und selber eine Kolonie begründen, wo jetzt eben die Urlehrer sind, damit sie mit dem Auge der Götter schauen können.

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Cite: GA 236/1924-05-30/p025 · edition original